GALERIE CHELSEA SYLT

Galerie Chelsea Sylt - hier finden Sie in Kürze unser Sommerprogramm 2014

GALERIE CHELSEA MORSUM 2013


OLIVER ABRAHAM • eight by ten
FREDDY LANGER • LOST FACES

Ausstellung: 29. JUNI – 22. SEPTEMBER 2013
Vernissage: 29.JUNI um 19 Uhr
Öffnungszeit: Dienstag – Sonntag 14 – 19 Uhr

OLIVER ABRAHAM • eight by ten – Das David Lynch Porträt von Oliver Abraham gab im letzten Jahr der Ausstellung „Dark Images – David Lynch on Sylt“ nachhaltig Gesicht. Als Meisterschüler von Prof. Arno Fischer, fotografiert Abraham seit 2004 Musiker, Bildende Künstler, Schriftsteller und Schauspieler.
Als Porträtist im klassischen Sinne sowohl was seinen künstlerischen Blick betrifft als auch seine technische Umsetzung arbeitet Oliver Abraham mit einer 8 mal 10 Zoll Großbildkamera ausschließlich in Schwarz/Weiß. In respektvoller Klarheit werden die Wesenszüge seines Gegenübers ohne die Verwendung von künstlichen Lichtquellen eingefangen. Die Porträtsitzung wird so zu einem einmaligen nicht wiederholbaren Ereignis bei dem im Idealfall das Antlitz des Menschen dem Betrachter durch die Fotografie nähergebracht wird. Momente, in denen aus Meistern der Selbstinszenierung charakteristische Gegenüber werden. Zwischen Dokumentation und Inszenierung lässt der Zufall auch Bildelemente und Unschärfen erscheinen die an die Anfänge des Mediums denken lassen. Oliver Abraham wurde 1972 in Köln geboren. Er studierte von 2001 bis 2004 an der Schule „Fotografie am Schiffbauerdamm“ in Berlin als Meisterschüler bei Prof. Arno Fischer. In dieser Zeit beteiligte er sich an Gruppenausstellungen. Im „ Alten Hauptzollamt“ in Frankfurt/ Main hatte er seine erste Einzelausstellung „100 Fotos“. Es folgten 2011 die Einzelausstellungen „Portraits“, Stefan Schuelke Fine Books, Köln und Antiquariat Querido, Düsseldorf, sowie die Einzelausstellung „ Character Stills“, in der Galerie „Die Kunstagentin“, Köln. Oliver Abraham lebt und arbeitet in Köln.
Für die Spielzeit 2013/14 porträtiert Oliver Abraham das Ensemble des Schauspiels Köln unter der neuen Intendanz von Stefan Bachmann. Die 31 Porträts sind ab September 2013 im Foyer des Schauspiels Köln in einer Ausstellung präsentiert.

FREDDY LANGER • LOST FACES – Prominente mit Schlafbrille zu fotografieren klingt komplizierter als es ist. Sagt Freddy Langer, der das seit mehr als dreißig Jahren macht. Im Gegenteil. Viele der Maler und Musiker, Schauspieler und Schriftsteller, die er bat, für ein Porträt zu posieren, wurden überhaupt erst hellhörig, als sie von der Schlafbrille erfuhren - und mehr als einem von ihnen entfuhr die beruhigende Erkenntnis: „Wie schön! Man kann also gar nicht dumm in die Kamera schauen.“ Die Angst vor dem Bild scheint demnach selbst die noch zu beschäftigen, die schon tausendfach fotografiert worden sind - und deren Konterfeis beim Anblick eines Fotoapparats reflexartig zur Maske erstarren. Und nun also die Maske über der Maske und damit natürlich die Frage: Erkennt man mich überhaupt noch? Man tut es. Einerlei, ob die Personen sich eingeschüchtert an eine Wand drückten wie Robert Mapplethorpe, der dazu sagte: „Das ist ja wie bei einer Exekution“, oder ob sie frech und selbstbewusst in die Kamera lächelten, wie Claudia Cardinale, die den Moment der Aufnahme als ihre eigene Show zelebrierte und während eines Empfangs die Schlafbrille erst vor ihr Gesicht hielt, nachdem sie lautstark und mit charmantem Akzent Dutzende weiterer Fotografen herbeigerufen hatte. Auf die Frage nach dem Warum, hat Freddy Langer mindestens zwei Antworten parat. Die komplizierte hangelt sich an Fototheorien entlang, wonach Porträts immer auch schon Totenmasken sind und wonach die Fotografie dem Porträtierten stets ein Stück seiner Seele raubt. Ein wenig Schutz, sagt er, könne da nicht schaden. Die andere ist knapper: „Ein Partyspiel.“ Aber seit die Aufnahmen in zahlreichen Zeitschriften und Magazinen zu sehen waren, in etlichen Ausstellungen gezeigt wurden und sogar zwei Bücher erschienen sind, kann er sich die Erklärungen mitunter sparen. Als er Ulrich Wickert ansprach, um ihn für sein Projekt zu gewinnen, unterbrach der ihn gleich im ersten Satz und sagte: „Wurde ja langsam Zeit, dass Sie mich fragen.“

Freddy Langer kam am 19. Dezember 1957 in Frankfurt zur Welt. Er ist Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, leitet deren Reiseteil und schreibt seit mehr als dreißig Jahren im Feuilleton über Tendenzen in der Fotografie. Etwa ebenso lange widmet er sich in seiner Freizeit seinem eigenen fotografischen Projekt: Porträts von Prominenten, die er bittet, eine Schlafbrille über ihr Gesicht zu ziehen. Die Aufnahmen waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, unter anderem im NRW-Forum Kultur in Düsseldorf, im Picasso Museum in Münster, im Literaturarchiv Marbach und auf der Art Cologne in Köln. Darüber hinaus sind mit den Bildern die beiden Bücher „Schlafbrillen“ und „Blind Date“ erschienen sowie das Memory Spiel „Who is Who“.

OLIVER ABRAHAM

eight by ten


FREDDY LANGER

LOST FACES

GALERIE CHELSEA KAMPEN 2013

JUNI - SEPTEMBER 2013 • Gastprogramm : GALERIE HEINZ HOLTMANN • KÖLN



ERICH HECKELSYLT UND DER NORDEN

Ausstellung: 20. 7. - 22. 9. 2014
Vernissage: 20.07.
Öffnungszeit: Dienstag – Sonntag 14 – 19 Uhr
Sylt life berichtet

Weitere Künstler der Galerie: ARMAN • BEUYS • MACK • POLKE • RICHTER • ROTH • WARHOL U. A.


ANDY WARHOL, JOSEPH BEUYS, 1980 · SIEBDRUCK AUF ARCHES COVER BLACK MIT DIAMANTSTAUB · 111,8 X 76,2 CM, AUFLAGE 90 EXEMPLARE, SIGNIERT UND NUMMERIERT


BEUYS UND WARHOL (NEW YORK 1979), FOTOGRAFIE VON ZOA 60 X 50 CM, AUFLAGE 50 EXEMPLARE, SIGNIERT UND NUMMERIERT VON BEUYS EDITION GALERIE HEINZ HOLTMANN

BEUYS MEETS WARHOL
WARHOL MEETS BEUYS

Ausstellung: 30.5. - 7.7.2013
Öffnungszeit: Dienstag – Sonntag 14 – 19 Uhr

BEUYS MEETS WARHOL - WARHOL MEETS BEUYS – Die Begegnung der beiden Künstler fand Ende der 70er Jahre in der Düsseldorfer Galerie Denise René/Hans Mayer statt, wo Warhol seine neuen Bilder zeigte. Bei diesem Treffen fotografierte Andy Warhol Joseph Beuys mit einer Polaroid Kamera.
Die Fotos bildeten später die Vorlage für die Diamant-Dust-Siebdrucke von Warhol. Die Foto-Edition Beuys-Warhol von ZOA (Edition Galerie Heinz Holtmann) entstand 1979 als Warhol zur „Großen Beuys Retrospektive“ ins Guggenheim-Museum, N.Y. kam.
Das Beuys Porträt von Andy Warhol entstand im darauf folgenden Jahr. In der Ausstellung wird mit einigen wichtigen Arbeiten der beiden Künstler die Situation beleuchtet.


PRESSESTIMMEN:
Artikel in Sylt life | Artikel in Sylt life 28.05.2013 | Artikel in Sylt life 11.06.2013


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